Unterschiede bei Gehörschutz-Materialien
Nicht jeder Gehörschutz verträgt dieselbe Reinigung:
- Klassische Schaumstoffstöpsel (PU-Schaum): Meist Einwegartikel oder nur wenige Male verwendbar. Sie saugen Feuchtigkeit und Schmalz wie ein Schwamm auf und lassen sich nicht hygienisch waschen. Tauschen Sie diese nach wenigen Anwendungen aus.
- Lamellenstöpsel aus medizinischem Silikon oder TPE: Sehr langlebig und ideal abwaschbar. Sie vertragen lauwarmes Wasser und milde Seifen.
- Filterstöpsel für Musiker & Konzerte: Besitzen oft austauschbare oder fest integrierte Akustikmembranen. Diese dürfen nicht vollständig durchnässt werden.
- Maßgefertigter Gehörschutz (Otoplastiken): Robuste Kunststoffe, die regelmäßig mit speziellen Reinigungstabletten oder Feuchttüchern gepflegt werden.
Die richtige Reinigung Schritt für Schritt
Grobe Rückstände sofort entfernen
Wischen Sie Ohrenschmalzreste direkt nach dem Herausnehmen mit einem weichen Tuch ab, bevor sie auf dem Silikon antrocknen und verhärten.
Lauwarmes Wasser und milde Seife
Waschen Sie Silikonlamellen gründlich unter fließendem Wasser mit pH-neutraler Seife. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsalkohole, da diese das Silikon mit der Zeit spröde und rissig machen.
Vollständig trocknen lassen
Legen Sie die Stöpsel auf ein sauberes Papiertuch an die Luft. Stecken Sie sie erst dann wieder in das Transportetui, wenn sie vollkommen trocken sind. Im geschlossenen Etui führt Restfeuchte rasch zu Schimmel- und Bakterienbildung.
Ohrstöpsel werden oft in kleinen Dosen an Schlüsselbunden oder in Handtaschen getragen. Wischen Sie die Aufbewahrungsbox alle zwei Wochen innen feucht aus und lassen Sie sie offen austrocknen.